Der absurde Spagat zwischen Freiheitssehnsucht und Systemrealität
Ein Untergang mit Aussicht
Okt. 2025
Na also. Da haben wir ihn, der große Untergang. Endlich sind wir in der Realität angekommen, ohne gebührenden Empfang, dafür mit jeder Menge Verwaltung. Ein schmaler durchsichtiger Heftordner, den ich nach eineinhalb Jahren mit dem Gummi und dem kleinen Knopf an der Seite kaum noch schliessen kann.📚
Es gibt nämlich kein Grundstück, auf dem man einfach so mit einem Ford Transit stehen und frei leben darf.
Wussten wir ja - eigentlich, aber Hoffnung ist eben wie Schimmel – es wächst überall, und man wird es nie wirklich los.
Das Fahrzeug braucht eine Meldeadresse, genauso wie eine Rentenzahlung, die bald fällig ist. Für jegliches Überleben braucht man eine Meldeadresse. Kurz: Ohne Adresse bist du nicht offiziell unglücklich.
Und ein Grundstück ohne vier Wände, das brav im Register einer Gemeinde steht, wird nicht akzeptiert als Option zum Wohnen.
Also - kein Wohnsitz. Kein Dasein. Kein „Ich bin dann mal frei“.
Wir wollten in der Wildnis leben. In der Ruhe. Weit weg von Sirenen, Menschen und hupenden Autos. Nur dumm, dass die Natur nicht so charmant ist, wie sie auf Postkarten aussieht.
Ein immer wiederkehrendes Palaver in den Ohren: «Ich werde schon wieder attackiert von den Mücken. Überall Stiche, kaum noch auszuhalten - dieses Jucken.»🪰
Und nach dem Aufkratzen hat man leckere kleine Wunden, der passende Mittagstisch für die Fliegen, die in der Wildnis wie eine Horde Ecstasy-mutierter Vampire auf dich zugeschossen kommen, als gäbe es für sie kein Morgen, und sie können endlich an dem blutenden Fleisch lecken. Ameisen sind auch sehr fleissig.
Extra-Blatt: Mission Krümel – Einsatz unter dem Campingstuhl
Zackli-Zuckerbein ist eine brilliante Fährtenleser-Ameise und stolpert über einen Schatz: ein paar köstliche Krümel unter dem Campingstuhl. Sofort wird ihr kleines Herz militärisch – "Zeit, die Armee zu alarmieren".
Sie heftet eine Duftspur an den Boden, einen chemischen Alarm für jede Ameise im Umkreis von hundert Millimetern. „Kollegen, hier gibt’s Futter!“, flüstert die Spur.
Die ersten Mutigen folgen. Antenne trifft Antenne, kurze Vibration – und – Bestätigung! Sie marschieren, ein Ameisen-Kommando der Extraklasse. Jeder Krümel wird inspiziert, markiert und strategisch abtransportiert, während Zackli-Zuckerbein den Überblick behält.
Mission erfüllt: der Krümelvorrat ist gesichert, und Zackli träumt schon von der nächsten Expedition unter dem Picknicktisch.
Fazit: Auf dem Boden schlafen, unter den Sternen? Romantisch - Traumhaft! Wenn du bereit bist, in deinem Schlafsack mit Krabbeltierchen zu kuscheln.🏕️
Mal sehen, was haben wir noch, wenn wir in der Wildnis leben?
Ah, ja der Wind – der Wind - der den Staub in jede Ecke bringt.
Andalusien, eines der schönsten Gebiete auf diesem Planeten, in Meeresnähe - hat reichlich Wind, wie diesen Calima.
Fast täglich über hunderte von Kilometern grüsst uns Calima mit einem Gratis-Sandpeeling aus der Sahara. Jede Ritze im Auto, jedes Gerät, selbst die geliebte Xbox-Spielkonsole hat Wüsten-Charm in ihren Eingeweiden.
„Mein Auto! Meine Xbox! Mein Bett!“ – ein Drama in drei Akten, "Mimimi" auf Hochniveau.
Schweiß und Staub vereinen sich auf der Haut in der Hitze Andalusiens. Die Sehnsucht - eine Dusche🚿
Der mutige Mann
Oktober 2025
Gestern sind wir umgezogen vom Dorfhäuschen🏚️ in ein Apartment. Der Anhänger musste nach 11 Monaten Wüstensand abgespritzt werden in der Lavanderia (Autowaschanlage) und mein Mann will - wie ein junger Hecht - auf die Achse der Anhängerkupplung springen, um an das Dach zu kommen. Vorher fragte ich ihn, ob es nicht besser wäre, den Hochstand zu benutzen aber, da er nicht dicht genug an den Hochstand heran gefahren war, dachte er wohl, dass er mal eben schnell auf die Achse springen könnte, um mit seiner Körpergröße von stattlichen 1,65 m das Dach des Anhängers einsehen zu können. Die Sandalen waren bereits vom Fußboden der Waschstrasse 🚿so gut angefeuchtet, dass es kam, wie es kommen musste. Ich stand abseits und der Anhänger versperrte mir die Sicht. Und das war gut so! Ich hörte ein heftiges Rumpeln und kurz darauf ein heftiges Wort. Erst, als ich mir sicher war, dass ich mein leises Lachen verbergen konnte, ging ich Richtung meines Mannes, der bereits wieder aufrecht stand. Das verschmierte Muster auf seinem T-Shirt verriet mir, dass er komplett blank gezogen hatte. Zur Sicherheit musterte ich ihn kurz - Ok, keine Schürfwunden - kein Blut. Dennoch fragte ich - aus Respekt, ob er sich weh getan hätte. Er beschimpfte sich selbst und zählte dabei sämtliche personenbezogene Beleidigungswörter auf. Dann nahm er tapfer den Press-Schlauch der Autowaschanlage wieder in die Hand und spritzte weiter. Es wäre auch schade gewesen, wenn er nicht gleich wieder weiter gespritzt hätte, denn der Eurozähler des Automaten ⛽ nahm keine Rücksicht auf das Geschehene.
Das verrückte Tagebuch mit verrückten Wahrheiten
Vielleicht kann jemand sein Chaos mit meinem Chaos vergleichen.
Dann schreib mir gerne hier:
2 Euro für 1 Stunde Arbeit?
Irgendein Dienstag im September 2025
Nachdem ich mich leichtfertig entschieden hatte, aus der „normalen“ Angestellten-Welt auszusteigen, befinde ich mich irgendwo in Andalusien🏜️ mit meinem Satelliten-Internet. Der Globus liegt mir zu Füssen, und ich kann von überall auf der Welt online arbeiten. Während die Sonne sich langsam hinter dem Horizont verabschiedet, sitze ich mit Labertop, Freiheit im Kopf und WLAN im Herzen unter der Palme und lebe meinen Traum. 🏝️💻🌏 ----- Ist das so??
Das liest sich fantastisch, oder? Ich öffne Google, gebe „Remote-Jobs“ ein – und zack! – schon blendet mich eine Flut aus glänzenden Versprechungen. (Für die Fragenden: Was ist Remote? – Freiberufliche Online-Tätigkeit zu 100%.)
„Arbeiten von überall!“, „Verdiene 5000 € im Monat von der Couch!“, „Werde Chat-Moderator – ohne Erfahrung!“💸
Ich weiß gar nicht, welchen dieser Märchen-Links ich zuerst anklicken soll. Sie übertreffen sich mit ihren schick gemachten Websites.
Fast ein Jahr lang habe ich mich durch diese glitzernden Luftschlösser gearbeitet. Einige Jobs durfte ich sofort beginnen – andere lehnten mich ab. ⛔
Heute weiß ich: Wirst älter als ne Kuh, lernst trotzdem nur langsam dazu!
Beschämt mit knapp 60 Jahren gebe ich zu, ich wurde schön an der Online-Nase herumgeführt, online verschaukelt, hinter das online-Licht geführt, online-clever manipuliert.
Ja sicher, seit 1984 wurde meine Arbeitskraft (wie bei Millionen anderer auch) zuverlässig verwertet und benutzt. Nach der Lehre zur Bürofachkraft als Sekretärin, Sachbearbeiterin, Intranet-Moderatorin, 👩💻 Informationsmanagerin, und nach gut 28 Jahren hatte ich das Gefühl, ich muss mal hinaus ziehen - in die Welt.
Gleich hinter der Grenze, in der schönen Schweiz 🏔️war ich wieder, oh Wunder, im sicheren Angestelltenverhältnis als ungelernte Maschinistin, Verpackungskünstlerin, Gabelstaplerfahrerin – ich konnte mit allem umgehen, was brummt, blinkt oder Kaffee braucht.
Nach weiteren 12 Jahren war die Stress-Zündschnur am Glimmen.
Jetzt hieß es: Ich oder das Ende
Also, endlich: „Selbständig sein! Frei! Eigenes Geld verdienen, wann und wie und wo ich will!“ – ja klar. Die sichere Sozial-Blase verlassen, und wäre es der Untergang, dann wenigstens an einem schönen warmen Ort.🏖️
Zurück zum Anfang:
Während der letzten Jahre haben schlaue Piraten längst herausgefunden, wie sie kleine Freiberufler professionell aussaugen können. Hinter GmbHs und AGs verstecken sie sich, mit gefälschten Rezensionen, überarbeiteten Sternebewertungen und lächelnden Fotos.
Was habe ich beschämt gelernt?
- 1 Euro pro Antwort-E-Mail in einem Kundenservice,
- 6 Cent pro ausgehende Chat-Nachricht in einem anderen Service,
- 10 bis 15 € pro Seite als Ghostwriter für eine Bachelor-Arbeit
Was sind die Lieblingseigenschaften einer Online-Piraterie? Genau, Lügen was das Zeug hält: „Bis zu 500 € pro Tag!“ – ja, träum weiter, wenn man 80 Stunden täglich arbeitet und gleichzeitig Lotto spielt.
Solche Angebote habe ich gekonnt ignoriert, die schreien ja direkt: «Geh weiter… Geh weiter… Wir sind unrealistisch»
Aber da waren die Anderen – noch viel gefährlicher, denn sie winkten mit halbwegs realistischen Zahlen und suggerierten: «Komm herein in unser Knusperhaus – hier verdienst du das gleiche monatliche Geld, was du vorher auch immer hattest» mit einem Foto von einem Beispielkonto, das eine Tageseinnahme zeigte, die glaubwürdig erschien.🪄
10 Stunden später – nach getaner Arbeit grinste mir der Taschenrechner frech ins Gesicht: «Wirklich? Dein Ernst? 2,24 €/Stunde? Das reicht gerade für eine No-Name-Batterie, die ich dir in den Rücken schiebe»🪫
Aber ich wäre nicht ich, wenn ich jetzt weinend den Laptop zuklappen würde.
Nein! Ich werde versuchen, eigene Kunden zu finden – ohne Zwischenhändler, ohne Fake-Sterne, ohne Blender.
Ich werde versuchen, eigene Projekten zu basteln. Es wird schwer und ist vielleicht zum Scheitern verurteilt aber das fühlt sich trotzdem echt an.
Extra-Blatt: Campingplätze als Wellnessbereich
"Wellness" ist ein sehr übertriebener Begriff für ein Campingleben. Man teilt sich die Dusche mit gefühlt hundert anderen, während das Wasser in Stoßzeiten entweder eiskalt oder siedend heiß kommt. Wenn ich sehe, dass jemand barfüssig dort hineinläuft, springt mein kleiner Alarmknopf an und zeigt mir das Kopfkino mit den unsichtbaren Pilzen, die mit ihren hauchdünnen Fäden meine Zehnägel erreichen. Tatsächlich lag eines Tages sogar ein braunes Häufchen in einer Duschecke. Niemals ohne meine Latschen!🩴🩴
Die Toiletten glänzen - vor Nutzungsfreude, und jede Spülung ist ein kleines Glücksspiel.
In der Wildnis hält man sich einfach die eingebaute Brause über den Kopf, bis der kleine 30-Liter-Tank leer ist — nur du, dein Wasser, der Staub und die Sonne.
Wie soll ich sagen: Andalusien - im Sommer - ist unbarmherzig heiss, jeden Tag, 6 Monate lang, Sonne pur. Nicht wie 2000 km im Norden, wo es ein, zwei Tage 33 Grad warm ist, und in den nächsten Wochen Regen mit 17 Grad - angenehm - feucht - kühl.
Das Bordwasser im Auto für zwei Personen ist ausreichend. ... wenn es keine Rolle mehr spielt, mit dem Schweiss-Staub-gebadeten Körper ins Bettchen zu schlüpfen - mehrere Tage hintereinander… Ihr merkt schon, wo das hinführt, oder? Zum realen Strombedarf – in der Wildnis - kommen wir etwas später.
Wer sich zufällig mal die Camping-Platz-Preise der letzten drei Jahre angeschaut hat, natürlich nur, wer das braucht, dem fällt auf, dass diese Camping-Platz-Betreiber «nicht mehr alle Latten an ihrem Zaun haben», die spinnen total und begründen ihre überhöhten Platz-Gebühren mit den gestiegenen Strompreisen. Das grenzt an Piraterie.
Ich weiss, nicht alle von Euch interessieren sich hier für Campingplatzgebühren, aber dennoch
🏕️ Campingplatzgebühren Europa 2018–2025 (pro Nacht, Durchschnitt für Familie/Stellplatz)
Jahr 2018. Preis ca.10–15 € - Goldenes Zeitalter des Campings – günstig, fast schon geschenkt
Jahr 2019: Preis ca. 20–25 € - Erste Preisexplosion – Infrastruktur
Jahr 2020: Preis ca. 30–35 € - Pandemie und Campingboom
Jahr 2021: Preis ca. 40–45 € - Camping wird Luxus
Jahr 2022: Preis ca. 50–55 € - Preisspirale dreht weiter
Jahr 2023: Preis ca. 60–65 € - Statussymbol-Camping – der Naturaufenthalt wird Premium
Jahr 2024: Preis ca. 70–75 € - Preisgrenze erreicht – Stellplatz = Luxusplatz
Jahr 2025: Preis ca. 80–85 € - Camping als echtes Luxusgut – man zahlt fürs Draußensein
Fazit: Von der Traumvorstellung „Natur für alle“ zu „Natur für zahlungskräftige Abenteurer“ – in nur 7 Jahren hat sich der Campingplatz von einem günstigen Abenteuer zu einem Premium-Erlebnis entwickelt.
Kurz gesagt: Wir haben nicht darauf geachtet, dass unsere Campingplatzaufenthalte einen Großteil des Gesparten wegfraßen – so gründlich wie Termiten das Holz.
Ok, dann musste ich also Arbeit finden, online. (scrolle weiter runter: September 2025 - 2 € für 1 Stunde Arbeit )
Ein paar Monate - und ein gefüllter Aktenordner
So so, der Online-Auftraggeber braucht eine Steuer-ID von mir, sonst kann das Honorar nicht überwiesen werden.💰
Es folgt eine Kette von Bedingungen, um ein kleines Einkommen nehmen zu dürfen. Meldeadresse in der Gemeinde: es muss ein Haus oder ein Apartment sein. Auf jeden Fall vier Wände, die als Wohnoption im Register der Autonomen Gemeinschaft Andalusiens juristisch legal sind. Ein Mietvertrag, ein Steuerbüro, um mich als autonome Freiberuflerin anzumelden mit einer Steuernummer beim Finanzamt und eine Sozialnummer - und eins, zwei, drei - zurück in die Zivilisation. Hallo Wände. Hallo Miete. Und der Ford steht wieder unbewohnt am Straßenrand.🚐
In der Wildnis leben? Frei? Autark? Ohne Regeln? Viel Spaß, Cowboy!
Tagesablauf - von Mai 2024 bis Oktober 2024
Bevor wir Anfang Mai 2024 Andalusien im Navi einstellten, räumten wir unseren Anhänger gefühlt 100 Mal um. Kisten rein-raus-rein-raus. Das Gewicht von 750 Gramm durfte nicht überschritten werden. Sehr vieles landete deshalb entweder beim Werkhof oder ins Brocki (Second Hand auf schweizerisch). Als lebenslanger Video-Consolen-Gamer und Movie-Fan fiel es meinem durch Heirat gebundenen Partner höllisch schwer, sich von Spielfiguren, die er als Sammler teuer erworben hatte, trennen zu müssen. Die Kisten mussten verringert werden. Mit all den Sammlungen wäre eine Abfahrt nicht möglich gewesen. Als lebenslangen Wanderin hatte ich nie ein Verhältnis zu "toten" Gegenständen, nur, was für ein Überleben notwendig ist, wie Kleidung, Hygieneartikel, minimal gehaltene Küchenartikel, Campingkocher. Als eher rational denkender Mensch stehen emotionale Dinge nicht unbedingt in meinem Vordergrund. Sie machen schwach und sind stagnierend für Pläne. Dieser Unterschied zwischen uns sollte noch eine grosse Herausforderung darstellen auf unserer letzten Reise.
Nichtsahnend wollten wir gemütlich den Zollübergang von der Schweiz nach Frankreich passieren. Denn, was sollte an einem älteren Paar mit Schweizer Nummernschilder und einem Anhänger auffällig sein? Dennoch wurden wir tatsächlich gestoppt!
Die Zollbeamten wiesen uns per Handbewegung an, auszusteigen und den Anhänger zu öffnen. Die Sprachbarriere kam mir vor wie im vorletzten Jahrhundert. Mein sauberes Englisch harmonierte nicht mit dem gebrochenen Englisch der Beamten. Zu viert nahmen sie den Inhalt unseres Anhängers erstaunt ins Visier und entdeckten unsere Sportbögen und Pfeile, die wir tatsächlich auspacken und vorführen mussten, während eine Beamtin im System analysierte, ob diese Bögen eventuell als Waffen angesehen werden müssten. Als wir nachweisen konnten, dass die Geräte ausnahmslos Sportartikel sind, durften wir wieder alles einpacken und die Grenze passieren. Statt, dass es uns aufgeregt hat, mussten wir eher über diese ungewöhnliche Situation lachen.
Unser erster Halt war irgendwo mitten in den Bergen Frankreichs. Dort schliefen wir eine Nacht in einer Hütte, die einem riesigen Bierfass ähnelte. In den Bergen lag Schnee und die Temperaturen hatten noch Wintercharme. Wie Hobbits traten wir in die kleine Hütte, die nur ein Doppelbett, einen Minitisch und einen kleinen Ölradiator hatte, ohne Toilette. Gut, dass wir diese Hütte gewählt hatten, im Ford wären wir über Nacht erfroren. Die Sonne am Morgen tat sich schwer zwischen den hohen Bergen die kleine Terrasse vor der Hütte zu erreichen. Wir hielten uns nicht lange auf. Machten nur schnell einen löslichen Kaffee, verstauten unsere Schlafsäcke und Sachen ins Fahrzeug und Abfahrt, weiter Richtung Süden.
Mit jedem Kilometer wurde das Klima wärmer. Nächster Halt war in Italien auf einem Mini-Camperplatz, der vielleicht 30 Stellplätze hat. Wir quetschten uns mit dem Anhänger in eine Schotterplatz-Ecke. 100 m bis zum Meer. Ich konnte es kaum abwarten, zur Strandpromenade zu laufen. Endlich - das grosse weite offene Meer, wo der Strich des Horizontes so gerade ist, dass man eine Wasserwaage anlegen könnte. Wie lange hatte ich mich danach gesehnt, das Rauschen der Wellen zu hören, dieses traumhafte Ozean-Blau zu sehen? Nur das brauche ich!
In einer kleinen fast unauffälligen Pizzeria aßen wir die beste Pizza der Welt.🍕
Wir hatten viel Zeit, es war egal, wann oder wo wir ankommen. Dennoch wollte ich auf ... Upps... hier geht es bald weiter!
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