Kurzgeschichte
Sie lag mitten auf der Strasse. Die Schneeflocken tanzten um ihre Nase. Sie streckte die Zunge heraus, um ein paar von den kleinen weißen Flocken auf ihrer Zunge schmelzen zu lassen. Der kalte Asphalt durchdrang langsam ihre Kleidung. Sie muss aufstehen. Warum steht sie nicht auf? Im nächtlichen Laternenlicht ist ein dunkler Fleck auf der Strasse zu erkennen, der sich langsam ausbreitet, direkt neben ihr.


Kurzgeschichte
Ihr Gewand strahlte und brachte dennoch Düsteres hervor....

Denn sie weiß nicht, was sie tut
Die Autorin erzählt ihre Geschichte, als wäre es nicht ihre eigene und betrachtet ihr Leben aus der Vogelperspektive. Hineingeboren in ein Leben ohne Vorwarnung, in ein Chaos, das sie gelegentlich versucht, zu ordnen.
Aus Erzählungen und Erinnerungen spinnt sie ein Netz, aus deren Fäden diese Buchseiten entstehen.
Wer ist sie? Wo kommt sie her? Einiges ist gemunkelt, um fragwürdige Lücken aus der Vergangenheit zu stopfen, und einiges hat sie recherchiert aus KI-basierten Informationen, die richtig oder falsch sein könnten.
Mit Humor überspielt sie ihre tiefsten Ängste, kämpft mit ihrer Panik. Mit bittersüssem Sarkasmus lernt sie, eine Mauer zu errichten, die niemand durchbrechen kann.


Exposè1
Arbeitstitel
Denn sie weiß nicht, was sie tut
Genre / Stilrichtung
Tragikomödie, autobiografisch inspiriert, schwarzer Humor
Umfang (geplant oder fertig)
z. B. ca. 200 Normseiten, noch in Arbeit
Kurzinhalt / Zusammenfassung (ca. 10 Zeilen)
Beispiel:
Eine junge Frau kämpft sich durch ein Leben, das von Anfang an nicht ihres war. Als Baby dem Chaos ausgeliefert, wächst sie zwischen Absurdität und Abgründen auf. Doch anstatt sich in der Tragik zu verlieren, begegnet sie dem Wahnsinn mit bissigem Humor. „Denn sie weiß nicht, was sie tut“ ist eine autobiografisch inspirierte Tragikomödie über Identität, Wut, Selbstironie – und das befreiende Lachen mitten im Schmerz.
Zielgruppe
Leser*innen von autobiografischer Literatur, komische Tragik, Alltag mit Sarkusmus, Vergessenes aus der ehemaligen DDR
Autorin
knapp 60, und sie weiss immer noch nicht, was sie tut.

Denn sie weiß nicht, was sie tut, beginnt 1966 in der ehemaligen DDR. Von ihrer Nabelschnur getrennt, liegt sie in vollen Windeln mit einem leeren Bauch. Ihre Geschwister verschwinden ebenso wie ihre Erzeuger aus ihrem gerade begonnenen Leben.
Irgendwann, irgendwo, zwischen Kinderheim und Pflegeeltern, kommt zwischendurch etwas Sicherheit, Schutz und Stabilität in ihr kleines Chaos. Mit sozialistischer Disziplin und fremder Liebe bleibt sie stets auf der Suche nach ihrer Herkunft und stolpert dabei von einem Fragezeichen in das Nächste.
Doch es scheint, als würde sie in dem Schutz und in der Sicherheit ersticken. Sie sucht den Schlüssel zum Ausgang und läuft weiter und weiter, und entfernt sich dabei von sich selbst.
Mit Humor überspielt sie ihre tiefsten Ängste, kämpft mit ihrer Panik und macht aus Tabus knallbunte Lügen. Mit bittersüssem Sarkasmus lernt sie, eine Mauer zu errichten, die niemand durchbrechen kann.
Sie tastet sich durch die Trümmer ihrer Biografie und sucht nach einem Sinn, seit über 50 Jahren.